stg – Die MitarbeiterBerater vor Ort: Deutscher Betriebsrätetag 2019 in Bonn

Als wichtigste Tagung für Arbeitnehmervertreter ist der Deutsche Betriebsrätetag zentraler Treffpunkt für Betriebsräte aller Branchen. An historischer Stätte im ehemaligen Bundestag erwartete die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Keynotes und Podiumsdiskussion, Fachvorträgen und Praxisberichten sowie einer Fachmesse. Auf dieser zeigten, wie schon letztes Jahr, auch stg – Die MitarbeiterBerater Präsenz.

„Betriebsräte mit ihrem Fokus auf die Beschäftigten sind wichtige Ansprechpartner für uns. Mit unserer externen Mitarbeiterberatung bieten wir einen Service, mit dem Betriebsräte ihre Kolleginnen und Kollegen unterstützen, schwierige Themen konstruktiv zu lösen. Zugleich entlasten wir die Betriebsräte in ihren Aufgaben. ‚Ausgelagertes Kümmern‘ nennen wir das“, erläutert stg-Geschäftsführerin Astrid Travi. So ergaben sich auf Messestand des Unternehmens eine ganze Reihe interessanter und tiefgründiger Gespräche. „Bei manchen Themen sind wir gleich in die Beratung eingestiegen“, so Astrid Travi.

Ihre Geschäftsführungskollegin Alexandra Gilde hielt einen Fachvortrag über „Betriebliche Sozialberatung 2.0. Wie Sie sich als Betriebsrat erfolgreich positionieren“ – ein offensichtlich relevantes Thema, das den Konferenzraum füllte. „Unsere Arbeitswelt ist im Umbruch, die Anforderungen an die Beschäftigten ändern sich. Wir können uns nicht gegen diesen Wandel stellen. Betriebliche Sozialberatung 2.0 ist eine konkrete Möglichkeit für Betriebsräte, Mitarbeiter zu unterstützen, diesen Wandel erfolgreich mitzumachen. Es ist deshalb an der Zeit, betriebliche Sozialarbeit als Zukunftsinstrument neu zu denken und neue Arten der Unterstützung für Mitarbeiter voranzutreiben.“ In der regen Diskussion, die sich dem Vortrag anschloss, diskutieren Referentin und Zuhörer, wie diese konkret aussehen können und welche Voraussetzungen im Unternehmen es dazu braucht.

Fazit: Eine überaus professionell organisierte Veranstaltung mit praxisrelevanten Inhalten und interessierten Besucherinnen. Wir von stg – Die MitarbeiterBerater kommen 2020 gerne wieder!

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BEM – Erfahrungen aus der Praxis

Mit Blick auf die Einführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist immer wieder zu hören: Das dauert lang, ist total aufwendig und kostet viel! Was sagen Sie dazu?
Angela Huber: Ganz klar, das stimmt so nicht. Meiner Erfahrung nach braucht es drei Workshops – ein Grundlagen-Workshop mit den Beteiligten auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, eine Intensiv-Schulung der BEM-Beauftragten und ein Führungskräfte-Training – und ein bis zwei Tage, um das BEM-Regelwerk mit den entsprechenden Anlagen zu entwickeln. Dazu gehören u.a. Betriebsvereinbarung, Anschreiben mit Rückantwort, ein Gesprächsleitfaden zur Durchführung des BEM, der Maßnahmenplan, die Abschluss-Dokumentation und Mitarbeiterflyer. Sind alle Dokumente freigegeben, kann das BEM losgehen.READ MORE

Alkoholabhängige Arbeitnehmer: Was Sie als Arbeitgeber tun können

„Wie der Umgang mit Alkohol gehandhabt wird, ist Sache der Unternehmen.“

5 % der deutschen Erwerbstätigen sind alkoholabhängig, bei Führungskräften ist die Rate sogar doppelt so hoch. Was kann der Arbeitgeber tun? Wie spricht man das sensible Thema an? Peter Raiser von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt Auskunft dazu. Hier geht es zum Interview.

 

 

Infografik: Return on Investment von externer Mitarbeiterberatung (EAP)

US-amerikanische Studien belegen, dass de Return on Investment (ROI) von externer Mitarbeiterberatung (EAP) zwischen 1:3 und 1:10 liegt. Das heißt: jedem investierten Dollar stehen drei bis zehn Dollar unternehmerischen Nutzens gegenüber. Externe Mitarbeiterberatung im Rahmen eines strategischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements macht Unternehmen und ihre Beschäftigten gesünder und wettbewerbsfähiger – bei vergleichsweise geringen Investitionen von 2,5 bis 5 Euro pro Mitarbeiter pro Monat.

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Zahl der Fehltage wegen psychischer Probleme seit 2007 verdoppelt

In Deutschland melden sich immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme krank, berichtet die Zeit online am 26. 3. 2019. Der wirtschaftliche Schaden ist groß. Die Bundesregierung sieht vor allem die Arbeitgeber in der Pflicht. Gegen psychische Belastungen würden keine neuen Arbeitsschutzregeln helfen. Ziel müsse vielmehr sein, Betriebe und Beschäftigte zu befähigen, das vorhandene Arbeitsschutz-Instrumentarium zu nutzen.

Astrid Travi über externe Mitarbeiterberatung

Externe Mitarbeiterberatung (Employee Assistance Program, EAP) ist die moderne Form der betrieblichen Sozialberatung. Sie bietet Mitarbeitern, Führungskräften und ihren Angehörigen praktische Hilfe bei allen beruflichen, privaten und persönlichen Themen. Astrid Travi, Geschäftsführerin von stg – Die Mitarbeiterberater, spricht über die Details dieses Angebots.