BEM – Erfahrungen aus der Praxis

Mit Blick auf die Einführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist immer wieder zu hören: Das dauert lang, ist total aufwendig und kostet viel! Was sagen Sie dazu?
Angela Huber: Ganz klar, das stimmt so nicht. Meiner Erfahrung nach braucht es drei Workshops – ein Grundlagen-Workshop mit den Beteiligten auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, eine Intensiv-Schulung der BEM-Beauftragten und ein Führungskräfte-Training – und ein bis zwei Tage, um das BEM-Regelwerk mit den entsprechenden Anlagen zu entwickeln. Dazu gehören u.a. Betriebsvereinbarung, Anschreiben mit Rückantwort, ein Gesprächsleitfaden zur Durchführung des BEM, der Maßnahmenplan, die Abschluss-Dokumentation und Mitarbeiterflyer. Sind alle Dokumente freigegeben, kann das BEM losgehen.READ MORE

Alkoholabhängige Arbeitnehmer: Was Sie als Arbeitgeber tun können

„Wie der Umgang mit Alkohol gehandhabt wird, ist Sache der Unternehmen.“

5 % der deutschen Erwerbstätigen sind alkoholabhängig, bei Führungskräften ist die Rate sogar doppelt so hoch. Was kann der Arbeitgeber tun? Wie spricht man das sensible Thema an? Peter Raiser von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt Auskunft dazu. Hier geht es zum Interview.

 

 

Infografik: Return on Investment von externer Mitarbeiterberatung (EAP)

US-amerikanische Studien belegen, dass de Return on Investment (ROI) von externer Mitarbeiterberatung (EAP) zwischen 1:3 und 1:10 liegt. Das heißt: jedem investierten Dollar stehen drei bis zehn Dollar unternehmerischen Nutzens gegenüber. Externe Mitarbeiterberatung im Rahmen eines strategischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements macht Unternehmen und ihre Beschäftigten gesünder und wettbewerbsfähiger – bei vergleichsweise geringen Investitionen von 2,5 bis 5 Euro pro Mitarbeiter pro Monat.

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Zahl der Fehltage wegen psychischer Probleme seit 2007 verdoppelt

In Deutschland melden sich immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme krank, berichtet die Zeit online am 26. 3. 2019. Der wirtschaftliche Schaden ist groß. Die Bundesregierung sieht vor allem die Arbeitgeber in der Pflicht. Gegen psychische Belastungen würden keine neuen Arbeitsschutzregeln helfen. Ziel müsse vielmehr sein, Betriebe und Beschäftigte zu befähigen, das vorhandene Arbeitsschutz-Instrumentarium zu nutzen.

Astrid Travi über externe Mitarbeiterberatung

Externe Mitarbeiterberatung (Employee Assistance Program, EAP) ist die moderne Form der betrieblichen Sozialberatung. Sie bietet Mitarbeitern, Führungskräften und ihren Angehörigen praktische Hilfe bei allen beruflichen, privaten und persönlichen Themen. Astrid Travi, Geschäftsführerin von stg – Die Mitarbeiterberater, spricht über die Details dieses Angebots.